Alyona Rostovskaya

Die russische junge Sopranistin Alyona Rostovskaya erhielt bereits als Kind Gesangsunterricht, sang  in Chören und trat als Solistin auf. Sie besuchte das  Yaroslavskiy Musical College L.V. Sobinov und studiert Gesang an der renommierten Russian Musical Academy Gnessin.  Zudem absolvierte die junge Russin eine Ausbildung in Schauspiel und Tanz. Ergänzend besuchte die junge Sängerin Meisterklassen u.a. bei Ramón de Andrés, Ludmila Magomedova, Krassimira Stoyanova und Michelle Wegwart.

Weitere künstlerische Impulse erhielt sie u.a. von Raffaele Cortesi, Craig Terry Aldredo Abbati sowie Manfred Schiebel. Alyona Rostovskaya nahm sehr erfolgreich an vielen Wettbewerben teil; war  z.B.  2017 Finalistin beim „The Bolshoi Festival of Russina Music“ und gewann jeweils den 1. Preis beim „X International Competiton A.P. Invanov“ sowie beim „The Opened International Opera Competition  ‚New Opera World‘ “ in Moskau.  Zudem war sie Semi-Finalistin beim „Bolshoi Theatre Young Artists Opera Program“. Seit 2015  ist sie Stipendiatin des Stiftungsfonds „The Yuri Rozum International Charitable Foundation“. 2018 war sie Teilnehmerin des „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele.

Alyona Rostovskaya sammelte erste Bühnenerfahrungen als Tatjana in Eugen Onegin sowie als Figaro-Gräfin in russischer Sprache in Produktionen des renommierten Opernstudios Gnessin. 2017 präsentierte sie sich im Opernstudio als Pamina in Die Zauberflöte, 2018 sang sie die Titelrolle von Tschaikowskys Iolanta und 2019 war sie hier erstmals als Mimi in La Bohème zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 20/21 ist Alyona Rostovskaya festes Ensemblemitglied am Volkstheater Rostock und gibt ihr Hausdebüt in der Neuproduktion von The Rape of Lucretia; später folgen dann Rollendebüts als Saffi in Der Zigeunerbaron, Füchslein Schlaukopf in Das schlaue Füchslein, Lisa in Das Land des Lächelns und  im Frühling 2021 als Tatjana in Eugen Onegin.

Auftritte als Lied-und Konzertsängerin, wie z.B. als Sopran in der Sinfonie Nr. 14 von Schostakowitsch, mit dem Liederkreis von Schumann oder mit Barockarien runden ihr künstlerisches Profil ab.