Anke Briegel

Biografie

Die junge deutsche Sopranistin Anke Briegel studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und dem Conservatorio ‚Luigi Cherubini Firenze in Italien und schloss ihr Studium 2010 mit dem Diplom ab. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit zahlreichen Meisterkursen unter anderem bei Aribert Reimann, Ileana Cotrubas und Barbara Bonney.

2004 war die junge Sängerin Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und 2009 erhielt sie den Musikförderpreis der Stadt Ulm. 2005 debütierte Anke Briegel als Warwara Dobrosjolowa in Sedelnikovs Arme Leute an der Hamburgischen Staatsoper. Danach war sie in Bielefeld und Hannover zu Gast.

In der Spielzeit 2010/11 wurde Anke Briegel Ensemblemitglied am Theater Dortmund und sang dort die Gretel in Hänsel und Gretel, die Musetta in La Bohème, die Susanna in Le nozze di Figaro und die Adina in L´elisir d´amore. Im Mai 2012 debütierte Anke Briegel außerdem in der Rolle der Lucia in Schweitzers Rosamunde bei den Schwetzinger Festspielen.

Von 2014-18 war sie Ensemblemitglied an der Königlichen Oper in Kopenhagen, wo sie u.a. als Pamina, als Sophie in Der Rosenkavalier, als Morgana in Alcina, Ännchen in Der Freischütz, Lauretta in Gianni Schicchi und Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben war. Weitere Partien in Kopenhagen waren die Jenny in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, die Corinna in Il viaggio a Reims sowie die Gilda in Rigoletto. Als Sophie in Der Rosenkavalier gastierte die junge Sängerin zudem an der National Opera Tokyo.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 ist Anke Briegel freischaffend tätig und ist an der Staatsoper Hannover ist als Prinzessin Cunegonde in König Karotte von Jacques Offenbach sowie am Moskauer Bolshoi Theater als Corinna in Il viaggio a Reims zu erleben.

Anke Briegel tritt regelmäßig als Solistin in Konzerten im In- und Ausland auf, so 2008 im Teatro della Pergola, Firenze, 2009 bei der Bachwoche Stuttgart, 2013 übernahm sie den Sopranpart in Bachs Johannespassion am Konzerthaus Dortmund unter Jac van Steen und in Kopenhagen debütierte sie mit Brahms Ein deutsches Requiem unter Michael Boder.