Lavinia Dames

Biografie

Die junge deutsche Sopranistin erhielt bereits als Kind ersten Gesangsunterricht und setzte ihre Ausbildung bei Gerhard Faulstich fort. Sie war bis 2010 Studentin der Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der Musikhochschule Hannover und studierte bei Gabriele Lechner an der Musikuniversität in Wien.

Studienergänzend besuchte die junge Sängerin Meisterkurse bei Catarina Ligendza, Rudolf Piernay, Wolfgang Brendel, Hans Sotin, Edda Moser und Renato Bruson.

Lavinia Dames ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“, wurde beim Cantilena Gesangswettbewerb und dem Ferruccio Tagliavini Wettbewerb mit Förderpreisen bedacht und war Stipendiatin der Jungen Musikerstiftung Bayreuth und des Kärntner Sparkassen Musikstipendiums.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte die junge Sopranistin als Blumenmädchen und Knappe in Parsifal bei den Wagner-Festspielen in Wels und als Daniel in Händels Susanna im Schlosstheater Schönbrunn. Dort sang sie auch mit großem Erfolg die Susanna in Le nozze di Figaro und die Pamina in der Kinderzauberflöte.

Seit Herbst 2014 ist Lavinia Dames Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie mit Partien wie Susanna in Le nozze di Figaro, Pamina in Die Zauberflöte, Gretel in Hänsel und Gretel sowie als Zerlina in Don Giovanni zu hören ist. 2017/18 präsentierte sich die junge Sängerin erstmals als Norina in Don Pasquale an der Düsseldorfer Rheinoper.

Jüngste Gastspiele führten die junge Sopranistin als Lauretta in Gianni Schicchi und Pamina in Die Zauberflöte an die Komische Oper Berlin und als Susanna in Le nozze di Figaro an die Königlichen Opern von Stockholm und Kopenhagen. Im Herbst 2017 debütierte sie zudem als Isotta in Die schweigsame Frau an der Staatsoper München.

In der aktuellen Spielzeit ist Lavinia Dames, neben ihrem Repertoire an der Düsseldorfer Oper, am Theater St. Gallen als Adina in L’elisir d’amore zu erleben.

Konzertengagements führten Lavinia Dames u.a. mit Mahlers 2. und 4. Sinfonie, Schumanns Paradies und die Peri sowie Haydns Schöpfung an das Konzerthaus Dortmund, den Musikverein Wien und auf Tournee nach Sao Paolo und Lima.