Nik Kevin Koch

Biografie

Der deutsche Tenor Nik Kevin Koch absolvierte sein Gesangsstudium an den Musikhochschulen Köln und Zürich bei Henner Leyhe und Christoph Pregardien. Studienergänzend belegte Nik Kevin Koch Meisterkurse u.a. bei Elisabeth Schwarzkopf, Tara Venditti und Peter-Christoph Runge. Der Sänger ist Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin, beim Internationalen Wettbewerb Schloß Haldenstein und bei den Händelfestspielen 2001. Es folgten erste Engagements im Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg, am Staatstheater Stuttgart und an der Oper Köln. Bei den Werdenberger Schloßfestspielen war er als Jaquino in Fidelio zu erleben.

Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Ensemblemitglied am Theater St. Gallen, wo er bislang mit Partien wie Andres  in Wozzeck, Tamino/Monostatos in Die Zauberflöte, 2. Jude in Salome, Caramello in Eine Nacht in Venedig, Don Anchise in La finta giardiniera, Brighella in Ariadne auf Naxos, Steuermann in Der fliegende Holländer, Graf Albert  in Die tote Stadt und  Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail auf sich aufmerksam machte. Außerdem überzeugte er u.a. als Remendado in Carmen, Baron Kolomán Zsupán in Gräfin Mariza, Triquet in Eugen Onegin, Malcolm in Macbeth oder Don Curzio in Le nozze di Figaro und Jacquino in Fidelio. Zudem war er als Tristan in Le vin herbé, Fischer in Le Rossignol und als Albin Swoboda in David Philip Heftis erster Oper Annas Maske zu erleben. An seinem Stammhaus tritt Nik Kevin Koch auch als Jäger in Rusalka, Achilles in Die schöne Helena und 20/21 als Le Comte Barigoule in Cendrillon und Gringoire in Notre Dame auf.

Sein breites Konzertrepertoire umfasst u.a. Kompositionen von Monteverdi, Oratorien von Händel und Haydn, Messvertonungen von Mozart und Haydn, die Evangelisten in den Passionen von Bach sowie Werke des 20. Jahrhunderts.

Als Liedsänger widmet er sich vor allem Komponisten wie Franz Schubert, Hugo Wolf, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann und gab im Mai 2019 sein Debüt bei der Schubertiade in Schwarzenberg.