Marta Swiderska
Die polnische Mezzosopranistin Marta Swiderska absolvierte ihre Gesangsausbildung an den Musikhochschulen Katowice und Frankfurt bei Pawel Sobierajski und Thomas Heyer. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Ingrid Kremling und Wieslaw Ochman. Marta Swiderska ist Preisträgerin verschiedener Gesangswett-bewerbe wie dem Giulio-Perotti-Wettbewerb und des Pustina Wettbewerbes.
Nach ersten Bühnenerfahrungen in Hochschulproduktionen debütierte Marta Swiderska 2014 als Olga in Eugen Onegin an der Baltic Opera in Danzig. Von 2015-17 war sie Mitglied im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Dort war sie u.a. als Annina in La Traviata, als Laura in Luisa Miller, als Tisbe in La Cenerentola und als Wowkle in La fanciulla del West auf der Bühne der Staatsoper zu erleben. An der Oper Leipzig gastierte sie zudem als Alisa in Lucia di Lammermoor. 17/18 gab sie als 3. Dame in Die Zauberflöte ihr Hausdebüt an der Komischen Oper Berlin.
An der Hamburgischen Staatsoper sang sie u.a. die Schwertleite in Die Walküre und Eine Theatergarderobiere in Lulu. In der Spielzeit 18/19 wurde Marta Swiderska an der Hamburger Staatsoper Ensemblemitglied und u.a. übernahm Rollen wie die Filipjewna in Eugen Onegin und Brigitta in Die tote Stadt.
Gastengagements führten sie mit einem sehr erfolgreichen Rollendebüt als Erda in Siegfried an das Staatstheater Oldenburg, als Baba the Turk in einer konzertanten Aufführung von The Rake’s Progress zu den Dresdner Musikfestspielen, als Bianca in The rape of Lucretia an das Staatstheater Nürnberg und als 1. Magd in Elektra zurück nach Hamburg. Am Theater Heidelberg gab sie die Theatergardrobiere/ Gymnasiast in Lulu und kehrt als Ms. Sedley in Peter Grimes nach Nürnberg zurück. Letzte Gastspiele führten sie als Amme in Rubinsteins Der Dämon an das Staatstheater Nürnberg sowie als Sonjetka in Lady Macbeth von Mzensk an die Staatsoper Hamburg. Zudem gastierte sie als 3. Dame in Die Zauberflöte an der Düsseldorfer Rheinoper, als Brigitta in Die tote Stadt am Oldenburger Staatstheater und war in Lodz erstmals als Brangäne in Tristan und Isolde zu hören.
Mit Saint-Saens Oratorio de Noel gab sie ein vielversprechendes Debüt mit der NDR Radiophilharmonie und mit Bruckners d-moll Messe war sie beim Heilbronner Sinfonieorchester zu Gast.