Vera Ivanovic

Biografie

Die in Würzburg geborene Sopranistin Vera Ivanovic studierte an der Hochschule für Musik Saar­brücken Sologesang Musiktheater bei Prof. Yaron Windmüller und schloss dort ihr Studium mit einem Master of Music im Januar 2016 ab. Zudem absolvierte sie noch ein Klavierstudium.
Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Prof. Dunja Vejzović und Prof. Edda Moser. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhält sie von ihren Coaches Christina Domnick, Douglas Brown und Adelle Eslinger-Runnicles. Vera Ivanovic war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und der Bruno-und-Elisabeth-Meindl-Stiftung. Im April 2017 gewann sie den 2. Preis beim 9ieme Concours Lyrique International Bell ́Arte in der Categorie Professionnel in Belgien.

In den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 übernahm sie am Saarländischen Staatstheater die Rollen der Anna aus Nabucco, der Annina aus La Traviata, sowie der Jungfer Marianne Leitmetzerin aus Der Rosenkavalier. Am Theater Hagen war sie in der Spielzeit 22/23 als Natasha in der Oper Tri Sestri zu erleben.

23/24 war sie Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und wurde als Mutter in Hänsel und Gretel, die 1. Dame in Die Zauberflöte und Helmwige in Die Walküre besetzt. Im Juni 2024 debütierte die junge Sopranistin als Alice Ford in Falstaff am Theater Würzburg. 24/25 kehrte sie als Alice Ford nach Würzburg zurück und debütierte als Helena in Die schöne Helena und als Suzy in 4.48 Psychose am Staatstheater Mainz.

Im September 2020 hat sie neben Ulrich Noethen und Marie-Lou Sellem beim Moosbrand Literatur-und Musikfest der Stiftung Nantesbuch die Nuits d’été von H. Berlioz gesungen.

Eine besondere Liebe verbindet sie mit der Neuen Musik, mit der sie bereits von Kindes­beinen an als Tochter eines zeitgenössischen Komponisten, Hochschulprofessors und Schüler von E.W. Velte auf­gewachsen ist.