David Pichlmaier

Der Bariton David Pichlmaier erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei den Stuttgarter Hymnus-chorknaben und dem Collegium Iuvenum Stuttgart. Er absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikhoch-schule Stuttgart bei Wayne Long und Carl Davis und  in Weimar bei Mario Hoff. Studienergänzend besuchte er Meisterkurse u.a. bei Rudolf Piernay und Franzisco Araiza.  Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe und Stipendiat mehrerer Stiftungen, u.a. des Richard-Wagner-Verbandes.

Erste Erfahrungen sammelte der Bariton bereits während seines Studiums in Orffs Mond bei den Ludwigsburger Festspielen, als Giuscardo  in Mario und der Zauberer und als Dr. Falke in der Fledermaus am Deutschen Nationaltheater Weimar. David Pichlmaier war Mitglied des Opernstudios der Oper Köln und sang am dortigen Opernhaus den Farfarello in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen, den Curio in Giulio Cesare und den Haly in der Italienerin in Algier.

Seit der Spielzeit 2008/09 ist der Sänger festes Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt. Dort konnte er sich mit Partien wie dem Graf in Le nozze di Figaro,  Peter Besenbinder in Hänsel und Gretel, dem Figaro in Il barbiere di Siviglia, Guglielmo in Cosi fan tutte und dem Valentin in Faust ein großes Repertoire aufbauen. Er war aber auch in moderneren Partien, wie in der Titelpartie von Jakob Lenz und in der Titelpartie von Manfred Gurlitts Wozzeck zu hören. Letzthin konnte David Pichlmaier besonders mit seinem Debüt als Wolfram im Tannhäuser auf sich aufmerksam machen und mit dem Roald Amundson in South Pole konnte er einen überregionalen Erfolg erzielen. Aktuell ist er an seinem Stammhaus als Eisenstein in Die Fledermaus und als Harlekin in Ariadne auf Naxos zu erleben.

Gastspiele führten den Bariton an das Staatstheater Karlsruhe, an die Düsseldorfer Rheinoper, als Jakob Lenz an die Oper Köln und die Oper Bonn sowie als Figaro-Graf an die Oper Rouen. Als Konzertsänger gastierte er im Wiener Musikverein, an den Philharmonien in Berlin und Köln sowie in der Hamburger Laeiszhalle.