Isabelle Cals

Die französische Sängerin Isabelle Cals stammt aus einer Musikerfamilie, absolvierte jedoch zunächst ein Studium der chinesischen Sprache und hat einen Abschluss in International Relations. Parallel hierzu nahm sie Gesangsunterricht. Sie ist Absolventin des Paris Opera Centre de Formation Lyrique und vertrat Frankreich beim Cardiff Singer of the World Competition.

Isabelle Cals begann ihre Karriere als Mezzosopran, sang aber schon sehr früh Rollen aus dem Zwischenfachrepertoire. Ihr umfangreiches Repertoire beinhaltet Rollen wie Giulietta in Les Contes d’Hoffmann, Béatrice in Béatrice et Benedict, Ascanio in Benvenuto Cellini, Marguerite in La Damnation de Faust, Mélisande in Pelléas et Mélisande, Hélène in La Belle Hélène und Concepcion in L’Heure espagnole. Zudem trat sie in der letzten Zeit u.a. als Donna Elvira in Don Giovanni, La Voix humaine, Tatiana in Eugen Onegin, Madame Lidoine in Dialogues des Carmélites, in der Titelrolle von Armide, als Governess in The Turn of the screw, in der Weltpremiere von La Chute de Fukuyama, als Alice Ford in Falstaff und Marguerite in La Damnation de Faust auf.

Die Künstlerin sang bereits in vielen wichtigen europäischen Opernhäusern, so z.B. in der l’Opéra National de Paris, La Scala, Salzburg Festival, Amsterdam Opera, im Barbican Center, Le Théâtre des Champs-Elysées, La Monnaie de Bruxelles, Les Chorégies d’Orange, Il Teatro Regio di Torino, Le Grand Théâtre de Genève und im Châtelet.

Internationale Auftritte als Konzertsängerin mit Stücken wie Berlioz Les Nuits d’été und La Mort de Cléopâtre, Ravels Shéhérazade, Beethovens  9.Sinfonie, Messiaens Harawi, Poulencs Gloria, Mozarts Requiem, Strauss Vier letzte Lieder, Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher and Debussys La Damoiselle élue runden ihr künstlerisches Profil ab.

Isabelle Cals arbeitete bereits  mit bedeutenden Dirigenten wie Sir Colin Davis, Armin Jordan, Antonio Pappano, Valery Ghergiev, Lawrence Foster, Daniel Harding, John Nelson, James Conlon, Michel Plasson und Jesus Lopez-Cobos.