Julia Stein

Biografie

Die junge deutsche Mezzosopranistin Julia Stein absolvierte ihr Gesangsstudium an der Folkwang Musikhochschule Essen sowie an der Kölner Musikhochschule und in Mailand u.a. bei Edmund Illerhaus, Helen Donath, Alida Ferrarini und Robert Ketelsen. Zudem wird sie privat von Josef Görgen betreut. Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Dietrich Henschel. Julia Stein ist Finalistin des Bundeswettbewerbes Gesang sowie des Francisco Vinas Wettbewerbes.

Bereits während des Studiums erfolgte ihr Debüt beim Opernfestival Immling, wo sie u.a. als als Ruggiero in Alcina, als Sesto in Giulio Cesare und in der Titelpartie des Xerxes zu erleben war.

In der Spielzeit 2013/14 erfolgte ihr Debüt als Siebel in Faust an der Oper Bukarest und zu Beginn der Spielzeit 2014/15 sang sie erstmals die 2. Dame in Die Zauberflöte am Landestheater Salzburg. In der weiteren Folge sang sie dort die Balkis in Glucks Die Pilger von Mekka, eine Partie mit der sie auch beim Internationalen Opernfestival in Istanbul zu erleben war. 2014 debütierte Julia Stein als Page in Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper München, gefolgt von der 2. Dame an den Theatern in Klagenfurt und in Basel. Am Theater Gießen war sie als Nerone in Agrippina, Tod in Josts Der Tod klopft an und in der Titelpartie von Holsts Savitri zu erleben. In Bielefeld übernahm sie kurzfristig den Xerxes und gastierte wieder als 2. Dame in Klagenfurt.

Derzeit ist Julia Stein Ensemblemitglied des Theaters Erfurt, wo sie bereits als Stéphano in Roméo et Juliette, 2. Dame, Orfeo in Orfeo ed Euridice und Valencienne in Die lustige Witwe beeindruckte. Bei den Domfestspielen 2018 gab sie ihr Rollendebüt in der Titelpartie von Carmen.

Ein reges Konzertleben rundet das künstlerische Profil von Julia Stein ab. Für den Sommer 2016 wurde sie von Philippe Herreweghe eingeladen mit Liedern von Robert Schumann beim Festival Estate im italienischen Asciano zu konzertieren.