Sophia Theodorides

Biografie

Die junge deutsche Sopranistin Sophia Theodorides erhielt schon als Kind Trompetenunterricht und nahm erfolgreich an Wettbewerben, wie z.B. „Jugend musiziert“ teil. Sie studierte Gesang bei Sophia Bart und Jeanne Piland an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.  Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Anna Tomowa-Sintow, Marga Schiml und Edita Gruberova. 2012 und 2016 erhielt sie jeweils ein Deutschland-Begabtenförderungsstipendium; zudem ist sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte Sophia Theodorides im Rahmen ihres Studiums in verschieden Opernprojekten und war u.a. in der Titelpartie von Rita, Greta Fiorentino in Street Scene und als Adele in Die Fledermaus zu hören. Zudem konnte sie sich als Morgana in Alcina profilieren. Im August 2015 sang Sophia Theodorides die Fanny in der Uraufführung von Adriana, einer Oper von Marc-Aurel Floros in der Kammeroper Schloss Rheinsberg.  An der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf debütierte die junge Sängerin in der UA von Die Schneekönigin von Marius Felix Lange als Prinzessin.

Von 2016 – 19 war Sophia Theodorides Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater  Innsbruck. Ihr dortiges Repertoire umfasst Rollen wie Oscar in Un ballo in maschera, ital. Sängerin in Capriccio, Amor in Orphée et Euridice, Maria in West Side Story, Marie in Doderers Liliom, Philine in Mignon und Olympia in Hoffmanns Erzählungen. Im Juni 2019 wurde sie für ihre Darstellung der Olympia mit dem österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet.

Als Olympia gab sie im 2018 ein gefeiertes Hausdebüt an der Volksoper Wien und konnte im Juni 2019 am Staatstheater Karlsruhe reüssieren, wo sie ab der Spielzeit 19/20 festes Ensemblemitglied ist.

Zu ihren dortigen Aufgaben gehören die Zerlina in Don Giovanni, weiterhin die Olympia, die Aminta in Die schweigsame Frau, die Priesterin in Aida sowie die Königin der Nacht. Mit letztgenannter Partie wird Sophia Theodorides auch an der Staatsoperette Dresden zu erleben sein.