Sophia Theodorides

Biografie

Die 1990 in Deutschland geborene Sopranistin Sophia Theodorides erhielt schon als Kind Trompetenunterricht und nahm erfolgreich an Wettbewerben, wie z.B. „Jugend musiziert“ teil. Sie studierte Gesang bei Sophia Bart und Prof. KS Jeanne Piland an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Anna Tomowa-Sintow und Marga Schiml. 2012 und 2016 erhielt sie jeweils ein Deutschland-Begabtenförderungsstipendium; zudem ist sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

2012 war sie Finalistin ihrer Altersklasse beim Deutschen Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin und ist Preisträgerin des Schmolz und Bickenbach Wettbewerbs 2015. Sie war zudem Finalistin des „International Hans Gabor Belvedere Singing Competition“ und stand in den Finalrunden des „IVC-International Vocal Competition S’Hertogenbosch.“

Erste Bühnenerfahrungen sammelte Sophia Theodorides im Rahmen ihres Studiums in verschieden Opernprojekten und war u.a. als erste Bettelschwester in Suor Angelica, in der Titelpartie von Rita, Greta Fiorentino in Street Scene und Adele in Die Fledermaus zu hören. Zudem konnte sie sich als Morgana in Alcina in einer Produktion der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf profilieren. Im August 2015 sang Sophia Theodorides die Fanny in der Uraufführung von Adriana, einer Oper von Marc-Aurel Floros im Schloss Rheinsberg.

An der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf debütierte die junge Sängerin in der Spielzeit 15/16 in der UA von Die Schneekönigin von Marius Felix Lange als Prinzessin.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Dort ist sie u.a. als Oscar in Un ballo di maschera, als ital. Sängerin in Capriccio, als Amor in Orphée et Euridice, als Maria in West Side Story, als Philine in Mignon und als Olympia in Hoffmanns Erzählungen  zu erleben.  In letztgenannter Partie gab sie 2018 ihr gefeiertes Hausdebüt an der Wiener Volksoper.