Sophie Mitterhuber

Biografie

Die österreichische Sopranistin Sophie Mitterhuber absolvierte ihr Gesangsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg. Ihre Studien schloss sie 2011 mit Auszeichnung ab. Ergänzend dazu besuchte sie Meisterkurse bei Kurt Widmer und Brigitte Fassbaender. Sie ist Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg. Bereits als Studentin debütierte sie als Barbarina in Le nozze di Figaro am Landestheater Salzburg und sang diese Partie auch am Stadttheater Regensburg.

Von 2010-2016 war die junge Sopranistin Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater Innsbruck und sang Rollen wie Carolina in Il matrimonio segreto, Ilia in Idomeneo, Nannetta in Falstaff, Constance in Dialogues des Carmélites, Norina in Don Pasquale, Hodel in Anatevka, Gretel in Hänsel und Gretel und Sophie in Der Rosenkavalier. In der darauffolgenden Spielzeit präsentierte sich Sophie Mitterhuber erstmals u.a. als Adele in Die Fledermaus.

2014/2015 debütierte sie am Gärtnerplatztheater als Norina in Don Pasquale und ist seit 16/17 Solistin im dortigen Ensemble. Sie interpretierte Rollen wie Gretel in Hänsel und Gretel, Valencienne in Die lustige Witwe, Zerlina in Don Giovanni, Sophie Scholl in Weiße Rose, Franziska Cagliari in Wiener Blut, Pamina in Die Zauberflöte, Baronin Freimann in Der Wildschütz, Nadina in Der tapfere Soldat sowie die Titelrolle in Die Kluge. 2019 wurde Sophie Mitterhuber mit dem »Stern des Jahres 2019« in der Kategorie »Klassik« der Abendzeitung München ausgezeichnet. Am Gärtnerplatz beeindruckte sie sowohl die Presse als auch das Publikum mit der Susanna in Le nozze di Figaro.

Gastspiele führten die Sopranistin u.a. in Intermezzo zum Richard-Strauss-Festival Garmisch, als Valencienne in Die lustige Witwe an das Opernhaus Zürich, als Orffs Kluge an die Oper Köln sowie als Susanna nach Innsbruck. Weitere Höhepunkte waren ihre von der Presse gelobte Interpretation der Beppi in Stallerhof am Theater Klagenfurt, die Pamina am Gärtnerplatztheater sowie die Saffi in Der Zigeunerbaron und die Pepi in Wiener Blut beim JOST25 in Wien.

Neben dem Musiktheater widmet sich die Sopranistin mit Leidenschaft dem Kunstlied, der Kammermusik, sowie dem Oratorium und sang Werke wie Bachs Johannespassion, Mozarts c-moll-Messe und Requiem, F.Mendelssohns Psalm Wie der Hirsch schreit und Haydns Nelsonmesse bei Konzerten im In- und Ausland. Kammermusikalisch arbeitet sie mit namhaften Musikern wie Lukas Hagen und Herbert Schuch zusammen.