Tatjana Schneider

Biografie

Die junge deutsch-russische Sopranistin Tatjana Schneider begann ihre Gesangsausbildung bereits im Kindesalter an der Musikschule ihrer Heimatstadt Omsk. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Universität der Künste in Omsk bei Natalja Ogneva und an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin bei Anna Samuil.  Studienergänzend besuchte die junge Sopranistin Meisterkurse bei Francisco Poyato und Robert Dean Smith.

Tatjana Schneider ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe wie dem Glinka-Wettbewerb in Moskau und dem Marie Bieshu-Wettbewerb in Moldawien sowie Semifinalistin des Voci Verdiani Wettbewerbes in Busseto und des Riccardo Zandonai-Wettbewerbes in Riva del Garda.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie im Zuge ihrer Ausbildung in Hochschulaufführungen als Susanna in Le nozze di Figaro und als Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail.

Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Tatjana Schneider Ensemblemitglied des Theaters St. Gallen, wo sie mit ihrem Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro großen Erfolg hatte. Zu ihrem weiteren Repertoire gehören Rollen wie Anna in Nabucco, Euridice in Orfeo ed Euridice, Anna in Catalanis Opernrarität Loreley, Brangäne in Le vin herbé,  Marzelline in Fidelio sowie  Adele in Il Pirata. Außerdem sang sie Rollen wie die Prinzessin in Der unsterbliche Kaschtschei, Köchin in Die Nachtigall,  Adina in L´elisir d`amore, 1. Waldfee  in Rusalka, die  Parthenis in La belle Hélène und debütierte erfolgreich mit der Marguerite in Faust. Desweiteren interpretierte sie die Marie in Viardots  Cendrillon.

20/21 wird die junge Sopranistin neben ihren Repertoirevorstellungen ihr Rollendebüt als Rosalba in Catans Florencia en el Amazonas geben.

Konzertauftritte in der Berliner Philharmonie mit Arien und Liedern von Mozart über Brahms bis hin zu den Operetten von Lehar und Strauß runden ihr künstlerisches Profil ab.