Thomas Paul

Der österreichische Tenor Thomas Paul begann seine musikalische Ausbildung bei den St. Florianer Sängerknaben und am Bruckner-konservatorium Linz. Er studierte Gesang an der Universität für Musik in Wien sowie am Mozarteum Salzburg. Zahlreiche Meisterkurse ergänzen seine Ausbildung. Erste Gastengagements führten ihn u.a. nach Bochum, Baden-Baden und zum Festival Aix-en-Provence.
Von 2008 bis 2012 war Thomas Paul Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters Innsbruck, wo er u.a. als Froh und Mime in Das Rheingold, Fenton in Falstaff, Adam in Der Vogelhändler, Tamino in Die Zauberflöte und Marius in Les Misérables auf der Bühne stand.

Es folgte ein Festengagement an der Volksoper Wien, wo er von 2012 bis 2015 als Alfred in Die Fledermaus, Baron Kronthal in Der Wildschütz, Jaquino in Fidelio und Hans in Die verkaufte Braut zu erleben war. Zudem präsentierte er sich erstmals als Alfredo in La Traviata.

Thomas Paul gastierte als Léopold in La Juive an der Opéra de Nice und debütierte als Rodolfo in La Bohème am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, wo er bei den Schlossfestspielen 2015 auch als Alfredo in La Traviata zu hören war.

2015 wechselte der Sänger in das Ensemble des Theaters Erfurt und debütierte dort als Sou-Chong in Das Land des Lächelns. Zudem übernahm er Rollen wie Don José in Carmen, Duca in Rigoletto und Pinkerton in Madama Butterfly. Bei den Dom-Festspielen in Erfurt 2016 präsentierte er sich als Cavaradossi in Tosca und 2017 als Manrico in Il Trovatore. In der Spielzeit 2017/18 war Thomas Paul Ensemblemitglied des Theaters Dortmund, wo er u.a. als Matteo in Arabella, Lenski in Eugen Onegin und Ismaele in Nabucco zu hören war. Bei den Festspielen in Immling 2019 beeindruckte er die Presse und das Publikum mit seinem Rollendebüt als Calaf in Turandot.

19/20 wird der Tenor in der Neuproduktion von Hindemiths Cardillac sowie mit seinem Rollendebüt als Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen am Theater Hagen erstmals zu erleben sein.